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Abgeltungsteuer von A - Z

Genussrechte (obligationsähnliche)

Laufende Erträge aus obligationsähnlichen Genussrechten unterliegen der Abgeltungsteuer.

Dies gilt auch für Veräußerungsgewinne, wenn die Genussrechte nach dem 31.12.2008 erworben wurden.

Gesellschaften (typisch stille)

Auch laufende Erträge aus typisch stillen Gesellschaften unterliegen der Abgeltungsteuer.

Wurde die Gesellschaft nach dem 31.12.2008 gegründet, unterliegen Zahlungen von Veräußerungsgewinnen über dem Nennwert durch den Kaufmann dem Abgeltungsteuersatz. Bei Zahlungen durch Dritte erfolgt eine Besteuerung unabhängig von der Haltedauer zum Abgeltungsteuersatz.

Zu den Einkünften aus Kapitalvermögen auf Grund einer Beteiligung an einem Handelsgewerbe als stiller Gesellschafter gehört auch der Gewinn oder Verlust, der einem stillen Gesellschafter zugewiesen wird.

Geschlossene Fonds (gewerbliche)

Einkünfte aus Gewerbebetrieb unterliegen nicht der Abgeltungsteuer.

Geschlossene Fonds (Immobilienfonds)

Für diese ändert sich durch die Abgeltungsteuer nichts.

Geschlossene Fonds mit Kapitalanlagen

Laufende Erträge über den Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 Euro/1.602 Euro unterliegen der Abgeltungsteuer.

Bei Anschaffung der einzelnen Kapitalanlage, nicht des Fondsanteils nach dem 31.12.2008 greift die Steuerpflicht zum Abgeltungsteuersatz ein. Abweichendes gilt für eine (durchgerechnete) Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft von 1% oder mehr. Hier erfolgt auch in Zukunft eine Besteuerung zum persönlichen Steuersatz mit Teileinkünfteverfahren.

Gewinnobligationen/Wandelanleihen

Laufende Erträge aus Gewinnobligationen oder Wandelanleihen unterliegen der Abgeltungsteuer.

Veräußerungsgewinne unterliegen der Abgeltungsteuer, wenn die Gewinnobligationen oder Wandelanleihen nach dem 31.12.2008 erworben wurden.

Immobilien (eigengenutzte)

Keine Besteuerung bei durchgängiger Eigennutzung oder Eigennutzung im Veräußerungsjahr und den beiden vorangegangenen Jahren (§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 3 EStG).

Immobilien (vermietete)

Laufende Erträge (Einnahmen abzüglich der Werbungskosten) werden mit dem persönlichen Steuersatz besteuert - keine Abgeltungsteuer.

Die Besteuerung des Gewinns aus der Veräußerung erfolgt nur bei Haltedauer unter 10 Jahren. In einer solchen kurzen Frist erlittene Veräußerungsverluste sind nur mit Gewinnen aus privaten Veräußerungsgeschäften ausgleichbar. Insoweit wirkt sich die Verschiebung der Veräußerungsgewinnbesteuerung für Kapitalanlagen von § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG nach § 20 Abs. 2 EStG aus.

Investmentanteile

Laufende Erträge aus Investmentanteilen unterliegen der Abgeltungsteuer - und zwar ohne Teileinkünfteverfahren, gleich ob sie ausgeschüttet oder thesauriert werden.

Dies gilt auch für ausgeschüttete Veräußerunggewinne für Wertpapiere, die nach dem 31.12.2008 angeschafft wurden. Thesaurierte Veräußerungsgewinne bleiben steuerfrei.

Investmentanteile, die nach dem 31.12.2008 erworben wurden, unterliegen unabhängig von der Haltedauer der Abgeltungsteuer.

Erstatten Banken ihren Kunden die von Investmentfonds erhaltenen Bestandsprovisionen, stellt diese Rückvergütung eine steuerpflichtige Kapitaleinnahme dar.


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www.abgeltungssteuer-ab-2009.de/index.htm; letzte Aktualisierung:07.12.2012